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Straßengüterverkehr unter Druck: Weigand-Transporte bei der BGL Politik Arena 2026 in Berlin
Unternehmer fordern konkrete Entlastungen und verlässliche Rahmenbedingungen
Mittelständischer Straßengüterverkehr macht politischen Handlungsdruck deutlich

Berlin, 27. März 2026 – Weigand-Transporte hat als Teilnehmer an der BGL Politik Arena 2026 in Berlin ein starkes und wichtiges Signal aus der Transportbranche erlebt. Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem mittelständischen Straßengüterverkehr haben dort eindringlich deutlich gemacht, unter welchem wirtschaftlichen Druck viele Betriebe aktuell stehen und welche politischen Maßnahmen jetzt dringend erforderlich sind.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die zentralen Herausforderungen der Branche: das zunehmende wirtschaftliche Sterben mittelständischer Transportunternehmen, der Abbau bürokratischer Hürden, der anhaltende Fahrermangel sowie die Finanzierung und der Zustand der Straßeninfrastruktur im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz.
Hohe Kosten und ungleicher Wettbewerb belasten Betriebe massiv
In den Diskussionen wurde klar, dass insbesondere anhaltend hohe Dieselpreise sowie die doppelte Belastung durch CO₂‑Kosten an der Tankstelle und in der Lkw‑Maut viele Unternehmen an ihre Grenzen bringen. Diese Entwicklungen verschlechtern die Wettbewerbsbedingungen deutscher Transportunternehmen im europäischen Markt zunehmend.
Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. forderte daher erneut faire Wettbewerbsbedingungen sowie konkrete und spürbare Entlastungen für den gewerblichen Güterkraftverkehr.
Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL, brachte die Situation deutlich auf den Punkt:Der mittelständische Straßengüterverkehr braucht jetzt Verlässlichkeit und politische Entscheidungen, die im betrieblichen Alltag tatsächlich wirken. Wer Versorgung, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung in Deutschland sichern will, muss jetzt handeln.
Infrastruktur bleibt zentrale Baustelle
Unter dem Motto „Unternehmer fragen – Politik antwortet“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Bundesregierung, Bundestag und der Autobahn GmbH des Bundes mit der Branche über die Zukunftsfähigkeit des Straßengüterverkehrs. Deutlich wurde dabei, dass der Handlungsdruck im Alltag der Betriebe längst angekommen ist.
In seinem Impulsvortrag machte Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, deutlich, dass die Instandsetzung der Straßeninfrastruktur eine der größten Herausforderungen bleibt. Rund 4.500 sanierungsbedürftige Autobahnbrücken sorgen bereits heute für Sperrungen, Umleitungen und erhebliche Mehrkosten im Transportalltag.
Die Unternehmer forderten daher, die Einnahmen aus der Lkw‑Maut konsequent in den Erhalt, die Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur sowie in zusätzliche Lkw‑Stellplätze und die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Transformation zu reinvestieren.

Klare Erwartungen an die Politik
Die Podiumsdiskussion war geprägt von sehr klaren und zugleich konstruktiven Beiträgen aus dem Mittelstand. Die Erwartungen der vielfach inhabergeführten Unternehmen sind eindeutig: faire Wettbewerbsbedingungen durch konsequente Durchsetzung bestehender Regeln,spürbare Entlastungen bei Kosten und Bürokratie,verlässliche politische Rahmenbedingungen für die Transformation der Branche, etwa beim Einsatz alternativer Kraftstoffe wie HVO100.
Staatssekretärin Gitta Connemann unterstrich dabei die besondere Bedeutung der mittelständisch geprägten Transportbranche und machte deutlich, dass zusätzliche Belastungen für die Betriebe aus ihrer Sicht der falsche Weg seien.

Weigand-Transporte unterstützt klare Forderungen des BGL
Für Weigand-Transporte war die Teilnahme an der BGL Politik Arena 2026 ein wichtiges Zeichen. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie notwendig der direkte Dialog zwischen Politik und Unternehmerschaft ist und wie groß der Handlungsbedarf für den mittelständischen Straßengüterverkehr inzwischen geworden ist.
Die BGL Politik Arena 2026 hat deutlich gemacht: Der mittelständische Straßengüterverkehr braucht jetzt konkrete Entlastungen, verlässliche Rahmenbedingungen und gezielte Investitionen in die Straße, um auch unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.
Weigand-Transporte unterstützt die Forderungen des BGL ausdrücklich und appelliert an Politik und Entscheidungsträger, die Anliegen der Branche ernst zu nehmen und zeitnah umzusetzen.



